Cayo Iguana

Am nächsten Tag ging es von Trinidad aus mit dem Boot auf die Insel Cayo Iguana. Zuerst schnorchelten wir etwas um diese Insel, das karibische Meer ist ein toller Platz zum Schnorcheln und Tauchen. Es ist sehr klar und hat auch sehr viele Fische.

Für den Lunch ging es an Land, da warteten auch schon die Einheimischen. Nämlich die Iguanas, nein, das sind keine Menschen sondern ziemlich grosse Leguane. Und sie sind keine Schmusetiere, sie möchte nur eins: Mein Essen, und ich teile wirklich nicht gerne. Achtung bissig! Die anderen Tiere, weiss leider nicht wie sie heissen, ist schon eher mein Kuschelstil, anfassen würde ich sie trotzdem nicht. Auf der Insel gibt es keine Infrastruktur, also auch keine Häuser oder Toiletten. Lediglich Liegestühle und Lunch-tische für ein Picknick.

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Nach einem tollen Tag verlassen wir diese wunderschöne Insel. Es gibt verschiedene Anbieter die Touren hier hin anbieten. Wir hatten das Glück an diesem Tag ganz alleine hier zu sein. Für einen Tagesausflug der perfekte Ort.

Trinidad

Nach einer anstrengenden Fahrt nach Trinidad (Mein Magen hat keinen Spass in Kuba) erreichen wir endlich dieses schöne Städtchen. Wusstet ihr, dass die Kubaner verpflichtet sind, Personen im Auto mitzunehmen, wenn sie noch Platz im Auto haben? In der Schweiz unvorstellbar 🙂

Zur grossen Freude von allen ging es direkt ans Meer! Wir genossen den Nachmittag am Strand mit anschliessendem BBQ. Die Strände in Trinidad sind unglaublich schön, auch das Wasser ist klar. Bei Dämmerung kommen leider die Mücken raus, so wird es etwas ungemütlich.IMG_9721IMG_9718

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Wir übernachteten bei Dani. Er ist Schweizer und wohnt seit ein paar Jahren auf Kuba. Er hat ein tolles Casa Particulares in Trinidad http://casaparticular.jimdo.com/ kennt sich gut aus und hat viele Tipps. Das Frühstück bei ihm ist der Hammer. (Für mich keine Papaya)

Am nächsten Tag freute ich mich auf mein persönliches Highlight dieser Reise. Wir besuchten hoch zu Ross eine kubanische Bauernfamilie. Noch nicht mal losgeritten trafen wir Holzkohle bauern, die uns stolz von ihrer Arbeit erzählten. Es ist erstaunlich zu sehen, wie dieser Prozess funktioniert und wie die Bauern leben, da wir diese Kohlen nur fertig verpackt von der Tankstelle kennen. Der Empfang danach bei der Familie war sehr herzlich. Wir waren die ersten Gruppe, die jemals bei Ihnen zu Besuch war. Zwei Welten trafen aufeinander, diese Leute wohnen halbjährlich ohne Strom und fliessend Wasser in den Hügeln von Trinidad und wir kamen mit unseren Kameras und Handys an. Zur Feier des Tages musste ein Schwein daran glauben, denn dieses gab es als Mittagessen. Wir verbrachten den ganzen Tag da, erfrischten uns an einem Wasserfall und erkundeten die Landschaft mit den Pferden. Ein toller Tag!

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Am Abend schlenderten wir noch durch Trinidad. Schon da merkte man, dass sich dieses kleine Städtchen bald in eine Touristen-Hochburg entwickeln wird. Natürlich auch zu Recht, ein wunderschöner Fleck Erde. Jedoch wird es bis dahin noch einige Probleme zu bewältigen geben, das Wasser ist rar hier. Den in Trinidad wird das Wasser noch durch einen Truck angeliefert und wenn dieser kommt geht die Post ab. Dann rennen alle wie wild mit ihrem Schlauch dahin um Wasser abzupumpen, schliesslich weiss man ja nicht, wann der Nächste kommt.

Trinidad-momentan noch ein Geheimtipp, bald wird sich dies ändern.

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Super Essen,Drinks & Liveband im Jazz Cafe in Trinidad. Kann ich nur empfehlen.

Havanna – Teil 2

Am nächsten Tag ging es an einen einheimischen Markt. Hier kann man nur mit der kubanischen Währung (Peso Cubano) bezahlen. Als Tourist bekommt man diese Währung nicht, unser Dozent konnte uns aber ein paar auftreiben, damit wir uns etwas kaufen konnten. Die Verkäufer waren etwas verdutzt uns hier anzutreffen.DSC_0606DSC_0605DSC_0603DSC_0602DSC_0598

Drinnen im Markt war eine Bodega, dies ist ein „Laden“ in dem die Einheimischen mit ihren Lebensmittelkarten (Libreta), staatlich subventionierte Nahrungsmittel und sonstige Verbrauchsmaterialien abholen können. Als Beispiel:  Jedes Kind unter 7 Jahren erhält pro Tag 1 Liter Milch. Über diese Lebensumstände kann man nur staunen.DSC_0595DSC_0594DSC_0597DSC_0593DSC_0592

 

Auch in den „normalen“ Supermärkten ist das Angebot sehr beschränkt, es gibt von einem Produkt meist sehr viel, jedoch ist das Produkt meist in der Dose. Bloss nicht viel erwarten, es hat was es hat. Hierzu habe ich leider kein Bild.

Nach dem Markt fahren wir mit den berühmten „Coco-Taxis“ ins Hotel Nacional. Dieses Hotel kennt einfach jeder und wir bestaunen dieses prachtvolle Haus, indem sich schon so viele Berühmtheiten getroffen haben. Die Mojitos dürfen wir gleich selbst machen 🙂IMG_9701IMG_9687IMG_9688IMG_9686

Danach ging es noch zur Coppelia, hier gibt es das beste Eis der Karibik. Die Kubaner stehen bis zu 3 Stunden für dieses Eis an. Die Sorten sind jedesmal anders, wie immer in Kuba, es gibt was gerade da ist.

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Am Abend machten wir einen Salsa-Kurs und sahen neben den Kubanern aus, wie echte Schweizer-Trampel. Peinlich berührt versuchten wir unser Bestes und wurden mit einem BBQ auf dem Dach belohnt. Müde von so viel karibischen Flair spazierten wir noch dem Malecon entlang und dann ins Bett. Am nächsten Tag geht’s los nach Trinidad.

Havanna – Teil 1

Ich denke eine Zeitreise beschreibt Havanna am Besten, denn Kuba ist nicht im Jahr 2016 sondern eher 1960. Und genau das macht es so faszinierend. Ich bin mit meiner Schulklasse unterwegs, 1 Woche Kuba mit unserem Dozenten, der lange hier gelebt hat. Der erste Eindruck? Schon bei der Ankunft am Flughafen habe ich das Gefühl in die DDR zu reisen. Computer kann man das Teil neben dem Passbeamten nicht nennen. Und das Gepäck kann fast nicht verloren gehen, denn es hat nur 1 Gepäckband, das so laut und stockend die Koffer herumkarrt, das man seinen Koffer bestimmt nicht verpasst. Geld wird bar mitgenommen und am Flughafen getauscht, Bankautomaten sind rar in Kuba und meistens funktionieren sie nicht, vor allem in den Gegenden, in denen wir unterwegs sind. Wir stehen 1 Stunde an. Mit so viel Schweizer Franken haben sie nicht gerechnet. Uns wird der Peso Convertible ausgezahlt, das „Touri-Geld“, denn Kuba hat 2 Währungen. Die zweite Währung (Peso Cubano, nur für Einheimische) werden wir dank guten Kontakten noch kennen lernen. Als ich die Abflughalle verlasse überfällt mich als Erstes die Hitze und der beissende Gestank. Die Technologie der Abgasfilter hat Kuba wohl noch nicht erreicht, diesen Gestank von den Autos kann man gar nicht beschreiben, er wird mich noch die ganze Woche begleiten. Doch das ist nicht unser grösstes Problem, Havanna ist seit heute das Wasser ausgegangen, und deshalb kann man momentan nirgends kaufen. Schon in der ersten Stund in Havanna werden uns diese anderen Lebensumstände und politischen Verhältnisse schlagartig bewusst. Dass es uns an etwas mangelt kennen wir nicht, dass man kein Wasser im Coop findet, unvorstellbar. Doch so ist sie, die andere Welt.

Wir mussten uns beim Staat als Gruppe anmelden und werden von einem Staatsbus extra abgeholt. Die Klimaanlage hätte ich nicht erwartet. Wir fahren mitten in die Stadt und werden einige Strassen von unserer Unterkunft entfernt abgeladen. In einem kleinen Shop bekommen wir die letzten 4 Flaschen Wasser und doppelt so viel Ruhm, denn daran mangelt es nie. Wir wohnen in Casa Particulares, das sind Gästezimmer bei Kubaner zu Hause. Unsere Gastgeberin ist Conchita circa 80 Jahre alt und super sympathisch. Wir verstehen uns mit Händen und Füssen.

Am Morgen wachen wir mit diesem Ausblick auf:

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Am nächsten Morgen geht es gleich los, wir brechen in die touristische Region von Havanna auf. Dies ist ein grosser Kontrast zu dem Viertel, in dem wir wohnen. In der Innenstadt wird viel gebaut, Strassen und Häuserfassaden werden neu gemacht, für die grosse Touristenwelle, die Kuba in den nächsten Jahren erreichen wird.

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Natürlich tanzten wir in der ersten Bar.DSC_0502DSC_0510DSC_0518DSC_0526DSC_0527DSC_0532

Nach dem ersten Rundgang besuchen wir eine Schule. Wir haben haufenweise Geschenke dabei und dürfen einen kleinen Einblick in das Schulleben erhaschen. Che Guevara & Co hängen hier in jedem Klassenzimmer. Die Kids malen sie sogar in der Malstunde.

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Am Nachmittag gehen wir zum berühmten Plaza de la Revolución. Dieser historische Ort darf natürlich nicht fehlen.

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Am Abend besuchten wir gute Freunde unseres Dozenten in den Slums von Havanna, aus Respekt habe ich da keine Fotos gemacht. Hundemüde und mit der ersten Magenverstimmung ging es wieder zu Conchita.

 

11 Fragen an mich

 

Die liebe Helga von travelstory.ch hat mich für den „Liebster-Award“ nominiert. Dies freut mich sehr Helga. Vorallem da ich eher zu den „faulen“ Bloggern und dann auch noch „Neulingen“ gehöre. Mein Blog gibt es noch nicht sehr lange und ich bin leider nicht die Fleissigste. Ich halte nichts von „Du musst aber schon mind. 2 mal pro Woche etwas publizieren und dann noch am Besten um die und die Zeit, mit möglichst vielen Verlinkungen. “ Ich schreibe dann etwas, wenn mir etwas einfällt, wenn ich mich nicht gestresst fühle und Zeit habe. Umso mehr freut es mich, wenn jemand auf meinen Blog aufmerksam wird.

Doch nun zu den Fragen: Ich hatte echt meine Schwierigkeiten bei einigen Fragen. Ich habe es sowieso nicht so mit dem Entscheiden. Schon als kleines Kind hat es meine Mutter schnell bereut, wenn sie mir im Laden sagte, ich dürfe mir etwas aussuchen. Denn dann ging es los. Ich überlegte hin und her, machte mir meine eigenen Pro und Kontra Listen, entschied mich für etwas und wollte es im gleichen Moment doch wieder umtauschen. Ich werde diese Macke wohl nie ablegen, aber ich gebe mir echt Mühe 🙂

1 Welches ist dein Lieblingsland?

Hier fängst schon an. Für mich so eine schwierige Frage. Ich hatte bisher das Glück, dass mir jedes Land auf seine eigene Art gefallen hat. Als Kompromiss liste ich gerne 3 auf 🙂 : Australien, Griechenland und Kuba

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Griechenland
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Kuba
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Australien

2 In welchem Land hast du den grössten Reise-Reinfall erlebt?

Ich glaube einen richtigen Reise-Rheinfall hatte ich noch nie, oder dann habe ich ihn verdrängt. 🙂

3 Wohin möchtest du auf keinen Fall reisen?

Auf den Mond, das reizt mich überhaupt nicht. Ins All zu reisen, ist für viele ein grosser Wunsch, für mich zum Glück nicht

4 Luxus- oder Backpacker?

Am Besten ein guter Backpacking-Trip durch ein tolles Land und als Krönung 1-2 Nächte in einem Luxus Hotel mit einer riesen Badewanne mit Sicht aufs Meer und Zimmerservice.

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5 Fester Job oder Nomadenleben?

Ich könnte mir gut 1 Jahr ein Nomadenleben irgendwo vorstellen. Jedoch nicht für längere Zeit. Daher lieber einen festen Job mit vielen Ferien.

6 Welches war deine schönste Reise?

Meine 2 Reisen nach Australien. Jeweils mit dem Rucksack 1 Monat durch Australien, völlig unvorbereitet und ohne Plan.

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7 Was nervt dich auf Reisen am meisten?

Da ich Flugangst habe natürlich das Fliegen. Wobei nerven stark untertrieben ist 🙂

8 Landestypisches Essen – dein Favorit und dein Ekel-Moment?

Bananenbrot in Australien, Bananenchips in Kuba und Suvlaki in Griechenland. Mein Ekel-Moment war in Kuba in einem Casa Particulares, als meine Gastmutter mir Papaya als Smoothie, als grob gehakte Stücke im Müsli und als Brotaufstricht zum Frühstück servierte. Ich hätte gleich direkt auf den Tisch erbrechen können!

9 Bist du auf Reisen schonmal ernsthaft in Gefahr geraten?

Nein, bis jetzt zum Glück noch nicht.

10 Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?

Leider viel zu wenig. Gute 4-8 Stunden pro Woche und dann bin ich schon mächtig stolz.

11 Welchen wichtigen Ratschlag kannst du an Reisende weitergeben?

Lasst euch nicht von irgendwelchen Trends beeinflussen. Nur weil momentan alle in die Backpacker-Paradiese strömen, müsst ihr nicht folgen. Manchmal warten die schönsten Orte direkt vor der Haustüre. Seid offen für neue Abenteuer, Länder und Kulturen. Und das Wichtigste respektiert unsere Mitmenschen.

Ich nominiere:

Sophart

ch-traveladdict

 

Meine Fragen an euch:

1 Welches ist dein nächstes Reiseziel und wieso hast du diesen Ort ausgewählt?

2 Mit welcher Person verreist du am liebsten?

3 Mietauto oder öffentliche Verkehrsmittel?

4 Was ist dein tollstes Souvenir?

5 Was hast du beim Reisen immer dabei?

6 In welches Land würdest du nicht mehr reisen?

7 Buchst du deine Reisen im Internet oder übers Reisebüro?

8 Hast du schon jemals einen Flug verpasst?

9 Was war das Lustigste, dass dir je auf einer Reise passiert ist?

10 Welche Reise würdest du am liebsten nochmals erleben?

 

 

Spielregeln

Bedankt euch bei der Person, die euch nominiert hat, und verlinkt sie auf eurer Seite.

Kopiert das Emblem oder holt euch ein zu euch passendes aus dem Netz und stellt es sichtbar auf die Award-Seite

Beantwortet die 11 Fragen, die euch gestellt wurden und veröffentlicht sie auf eurer Seite.

Denkt euch 11 neue Fragen für die Blogger aus, die ihr nominieren wollt und stellt die Fragen auf euren Blog.

Kopiert die Regeln und stellt sie ebenfalls auf euren Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.

Nominiert zwischen 2 und 11 neue Blogger, die ihr gerne weiter empfehlen wollt. Das sollten möglichst solche sein, die noch wenig bekannt sind, aber empfehlenswerte Inhalte bieten.

Stellt die neuen Nominierungen auf eurer Seite vor und gebt den jeweiligen Bloggern eure Nominierung persönlich bekannt. Am besten ihr kontaktiert die Blogger schon vorher um zu schauen, ob sie mitmachen möchten.

Paros-in die Ferien um zu helfen

Im November 2013 reiste ich das erste Mal mit einer Freundin mit nach Paros. Nein, ich reiste nicht nach Paros um günstig Badeferien zu machen. Sondern um mir selber einen grossen Wunsch zu erfüllen. Ich half 1 Woche lang in einer Auffangstation für Strassenhunde und Katzen mit.

Paros ist eine kleine Insel im Zentrum der Kykladen, der Hauptort ist Parikia, in dem wir auch unser Hotel gebucht hatten. Als wir am Hafen von Parikia ankamen, war ich gleich begeistert, denn das Städtchen ist im bekannten griechischen Stil gebaut. Wir waren die einzigen Touristen, die mit der Fähre ankamen. Der Hotelbesitzer persönlich holte uns ab und zeigte uns gleich alles im überschaubaren Städtchen. Weisse Häuser mit blauen Fensterläden, zahlreiche Tavernen und schlafende Katzen auf den Strassen dazu viele kleine Shops. Parikia ist so, wie man sich ein griechisches Städtchen vorstellt.

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Es ist auf jeden Fall eine tolle Erfahrung im November nach Griechenland zu reisen. Zwar haben viele Shops nur ein paar Stunden am Tag offen (wenn überhaupt), Restaurants sind auch sporadisch geöffnet, dafür hat man die Gelegenheit viele Einheimische kennen zu lernen. Der Alltag dominiert das Inselleben in der Nebensaison.

Ich war da um einen anderen Alltag kennenzulernen, nämlich einen auf einer Auffangstation für Strassenhunde und-Katzen. Die Organisation heisst Paroshunde -> www.paroshunde.de

Ich bin dazu gekommen, weil meine Kollegin schon 3 Monate da arbeitete und ich sie unbedingt bei einem weiteren Besuch begleiten wollte. Wir verbrachten 1 Woche auf Paros und halfen bei den alltäglichen Dingen mit. Mehrmals am Tag machten wir lange Spaziergänge mit mehreren verschiedenen Hundegruppen, da ein paar schon ohne Leine mitkamen und ein paar noch Leinenschule brauchten. Füttern, bürsten und vorallem einfach viel Zeit mit den Tieren verbringen.IMG_0674IMG_0727IMG_0722IMG_0814IMG_0798IMG_0757IMG_0749IMG_0593IMG_0795IMG_1552IMG_0654IMG_0780IMG_0773

 

Vor allem die Welpen genossen, dass ich neben den vielen Aufgaben zusätzlich da war um mich einfach hinzusetzen und ihnen als Mama Ersatz zu dienen. Es ist traurig mitanzusehen wie ein so kleiner Welpe, die Nähe so sehr sucht, weil die Hundemama nicht da ist. Doch es gibt auch Schattenseiten, 2 mal sind wir ausgerückt um eine Pappschachtel mit jungen Welpen abzuholen, die leider keine Überlebenschance mehr hatten als wir ankamen. Auch die vielen älteren Hunde, die vielleicht nicht den Schönheitsidealen von Herr und Frau Schweizer entsprechen, die einfach kein neues Zuhause finden. Auch wenn Tiere völlig unterernährt und krank gefunden werden, doch es ist schön zu sehen, wie schnell sie wieder fit und gesund werden.

Im Oktober werde ich wieder für 1 Woche nach Paros reisen. Ich freue mich sehr auf die Insel, die Tiere, die Menschen. Natürlich werde ich euch fleissig berichten. Falls ihr euch informiere oder auch engagieren wollt, findet ihr alle Informationen hier.

Heimat

Das Thema „Heimat“ beschäftigt mich schon lange. Viele „Traveler“ schreiben überall sei ihr zu Hause; unterwegs im Flugzeug, an allen Stränden der Welt, am besten so abgelegen und so weit wie möglich von zu Hause weg. Für mich war das nie so. Klar man kann sich an mehreren Orten „heimisch“ fühlen. Diese Gefühle habe ich auch an anderen Orten noch. Doch Heimat?

Obwohl ich mir gut vorstellen kann, eine zeitlang im Ausland zu leben, wird dies nie meine Heimat ersetzen.

Für mich bedeutet Heimat Gipfeli mit Rivella, ein SBB Abteil im Intercity, Brötle an der Aare, Superpunkte sammeln, ein Fussballmatch des FCB schauen. Aber auch zu Hause vor dem Fernsehen vergammeln, Zweifel Chips essen und Migros Ice Tea trinken und zum Dessert die „Bärliglace“ obendrauf. Mich in meiner Muttersprache verständigen zu können. Internet auf dem Handy (ja ich gebe es zu). Am Wochenende mit den Mädels um die Häuser zu ziehen. Oder das Wochenende bei Mama im Appenzellerland verbringen.

Grüne Wiesen und schöne Wälder, manchmal sehen wir vor lauter Reiselust und dem „hype“ ums Reisen nicht, wie schön wir es in der Schweiz haben.

 


Meine Heimat ist vorallem ein Ort, an dem ich mich sicher fühle und meine Liebsten um mich habe. Das ist das, was mir beim Reisen am Schwersten fällt. Wären doch Mama, Schwester, Schwager und meine liebsten Freunde immer dabei. Na gut, ganz immer und überall vielleicht nicht, aber fast 😉
Obwohl ich vor jeder Reise fast platze, weil ich mich so freue kommen mir in den letzten stressigen Stunden vor dem Abflug Zweifel. Meine Flugangst überkommt mich schlagartig und ich denke mir jedesmal, wieso tust du dir das nur an? Zu Hause ist es doch au schön?! Und dann? Dann gehe ich trotzdem und wurde noch nie enttäuscht.

Immer komme ich glücklich nach Hause, freue mich über die tolle Zeit und freue mich auf mein Zuhause, mein Bett, meine Tiere, meine Heimatstadt. Ich mag es, meine Tür aufzuschliessen, meine Katzen in die Arme schliessen und in meine eigenen 4 Wände zurückzukehren. Da kann ich zur Ruhe kommen, ein Rivella trinken und Gipfeli essen, mich an den Tisch setzen und die nächste Reise planen.

Fort Lauderdale

Nach unseren ersten Tagen in Miami ging es für uns weiter. Nächster Halt: Fort Lauderdale. Ich hatte in meinem Studium als Nebenfach Kreuzfahrten gewählt und viel vom Hafen von Fort Lauderdale gehört. Es ist schliesslich einer der Grössten der Welt. Die Stadt wird auch „Venedig Amerikas“ genannt und dies zurecht. Die vielen Kanäle mit Booten schaffen ein schöne Stimmung. In der Innenstadt hat es viele kleine Shops und Restaurants.2 Tipps von mir: Unbedingt ins Kleidergeschäft: Shop603. Wir haben sehr gut im Casablanca Café gegessen, gute Drinks und eine Mediterane Küche mit Meerblick inklusive. Fort Lauderdale ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

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Miami

Welcome to Miami – jeder kennt das Lied von Will Smith und dies ist auch das erste Lied, dass mir in den Sinn kommt als wir endlich ankommen. Die Zollkontrolle war für amerikanische Verhältnisse sehr, sehr, seeehr schnell. Nach ein paar persönlichen Fragen sind wir auch schon am Anstehen für unser Auto. Auch wie bei meiner letzten Reise in die Staaten, habe ich das Auto über die Autovermietung Alamo gebucht. Die schnelle Abwicklung und die guten Standorte sind ein grosses Kriterium. Das Grösste jedoch ist, dass man sein Auto in der jeweiligen Kategorie SELBST AUSWÄHLEN darf 🙂 Mit dem weissen Dodge geht es dann schliesslich Richtung Hotel (Kent Hotel), dass mitten in Miami Beach im Art Deco District liegt. Die Lage des Hotels ist gut. Zu Fuss ist man in 3 Minuten am Strand und am bekannten Ocean Drive. Jedoch lässt das Hotel sonst zu wünschen übrig. Ich bin überhaupt nicht heikel, ich brauche keinen Luxus. Aber wenigstens dass Preis-Leistungsverhältnis sollte stimmen, was in Florida eher schwierig ist. Dies wird uns bei dieser Reise immer wieder bewusst.
Aber wir lassen uns nicht die beirren. Schliesslich sind 33Grad und die Sonne strahlt! Im November so etwas zu erleben, ist irgendwie noch 10 Mal schöner und erholsamer. Der Ocean Drive am Abend, erinnerte mich schon etwas an irgend ein Party-Ort an der Costa Brava, aber jeder der etwas Action und Party sucht, wird hier fündig. Das Beste, an unserem ersten Abend: Es war Halloween!! Die „Amis“ sind verrückt danach und überall ist ein Riesen Fest! Auf jeden Fall etwas, dass man erlebt haben muss, auch wenn ich Halloween überhaupt nicht mag.

Nach der ersten Nacht, die nicht wirklich erholsam war, konnte uns nur ein richtig amerikanisches Frühstück stärken. So könnte ich jeden Morgen frühstücken, nur leider bin ich zu faul um aufzustehen.

Miami entdeckt man am Besten auf eigene Faust und doch habe ich einige Tipps für euch zusammengestellt und getestet.

  • Eine Stadtführung mal anders: Fabian hat mich zu einer Segway-Stadtführung überredet. (Ja überredet, wer möchte denn bitte mit so einem Teil und dann noch Helm durch Miami Beach fahren?!) Aber ich bin froh darüber. Wir hatten wahnsinnig viel Spass und die Stadt auf eine neue Art nochmals kennengelernt. Die Führung dauert ca. 1 1/2 Stunden durch Miami Beach, inklusive einer kurzen Segway-einführung. Wir haben die Führung hier gebucht und ich kann es nur empfehlen : Bike and Roll Miami
  • Ein Basketball Spiel der Miami Heats sehen. Dies ist ein Muss für jeden Sportfan. Diese Stimmung in der Halle und das ganze Entertainment drum herum sind einzigartig. Die Tickets habe ich über Ticketmaster bestellt und die Tickets praktisch direkt aufs Handy geladen.

     

  • Durch den Espanola Way schlendern, hier ist nichts amerikanisch sondern alles erinnert an eine kleine Strasse in Spanien oder Italien. Wir haben köstlich gegessen im Hosteria Romana. Super italienische Küche und cooles Ambiente!
  • SHOPPEN! Hier gibt es sooo viele Möglichkeiten, wir waren in der Dolphin Mall,  der Lincoln Road Mall und an der Collins Avenue. Pssst: Bei der Dolphin Mall hat es eine Cheesecake Factory, in der man so was Tolles essen kann *.*IMG_1543
  • Kino unter dem Sternenhimmel? Miami Soundscape ist Kino einmal anders. Einfach einen Stuhl und Snacks mitnehmen, ab in den Park und los geht’s. Eine der grössten Outdoor-Leinwände der USA & dann noch gratis! Was will man mehr? Das Programm findest du hier: Miami Soundscape
  • Flamingo Park- ein toller Ort am Abend. Hier trifft man viele Einheimische, die meist irgend einen Sport treiben oder sich auf ein Picknick treffen, einfach ein idyllischer Ort mitten in der Grossstadt.
  • Holocaust Memorial: einfach beeindruckend, unbedingt am Abend hingehen.
  • PARKEN! Das grosse Problem in Miami, meist kostet Valet Parking oder sonst ein Parkplatz 30 Dollar oder mehr. Ein für Miami günstiges Parkaus liegt an der 12th Street / Washington Avenue.

 

Habt Ihr auch noch Tipps oder Fragen? Dann schreibt mir 🙂

 

Florida Roadtrip

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Juhui, in einer Woche geht es endlich los!

„Schon wieder Ferien?“ „Bist du auch einmal zu Hause?“ Das sind die Reaktionen auf meine Euphorie. Viele meinen ich mache nichts anderes als zu reisen. Leider nein, meine letzten „Ferien“ waren 1 Woche in Kuba im Juni. Was der Wahnsinn, aber nicht wirklich erholsam war. Aber dieses Erlebnis wird ein eigener Blogpost.

Nun also zu nächster Woche! Wir fliegen für 2 Wochen nach Florida. Mich zieht es zurück in die Staaten. Viele Vorurteile sind mit Florida verbunden. „Das Altersheim der USA“, „Die Natur ist nicht so schön“, „zu viele Touris“, „Wenn du in Kalifornien warst, wirst du von Florida enttäuscht sein“. Ok Stopp! Da spricht für mich eigentlich alles dagegen. Trotzdem haben wir uns dafür entschieden. Klar gibt es diese Seiten aber ich bin überzeugt vieles tut diesem Bundesstaat unrecht und deshalb werde ich dahin reisen und viele des Besseren belehren. 🙂

Was wir haben: Ein Auto, eine Nacht im Hotel und den Rückflug (und Miami Heats Tickets! SEHR WICHTIG!). Mehr brauchen wir nicht. Ich liebe nichts mehr, als einfach drauf loszufahren und zu schlafen wo ich es gerade schön finde. So habe ich das schon letztes Jahr bei meiner 1-monatigen Reise an der Westküste gemacht und ich kann es nur jedem empfehlen.

Deshalb bin ich offen für gaaaaanz viele Tipps, kennt ihr ein tolles Hotel, Restaurant, eine schöne Bar, ein Shoppingcenter oder sonst irgendwas? Gibt es etwas, dass wir ja nicht verpassen sollen? Oder warst du noch nie da, hast aber über irgendwas cooles über Florida gelesen?

Dann schrieb mir, ich würde mich freuen!

Bis dahin, see you later!!